Es ist die schlimmste Naturkatastrophe seit Menschengedenken in Japan. Schwere Erdstöße und ein anschließender Tsunami verwüsten weite Landstriche. FTD.de berichtet über das Beben und seine Folgen.
05:54 Das Risiko einer weiteren Explosion im Reaktor 3 des japanischen Kernkraftwerks Fukushima soll nach Angaben der Regierung gering sein. Der zentrale Kontrollraum des Reaktors sei unbeschädigt, sagte ein Regierungssprecher. Nach der Wasserstoffexplosion in dem Reaktor sei nur eine kleine Veränderung der radioaktiven Strahlung festgestellt worden. Die Gefahr, dass massenweise radioaktive Substanzen verbreitet würden, sei gering.
05:30 Bei der Explosion im Reaktor 3 im Atomkraftwerk Fukushima I wurden nach Mitteilung der Betreiberfirma Tepco elf Menschen verletzt.
05:03 Die japanische Regierung hat eine für Montag geplante dreistündige Stromabschaltung in Tokio und anderen Städten abgesagt. Kabinettssekretär Yukio Edano rief alle Bürger stattdessen zum Energiesparen auf. Sollte das nicht reichen, werde die angekündigte Stromrationierung in acht Präfekturen umgesetzt.
04:50 Nach der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima I gibt es nach Angaben der Regierung keine veränderten Strahlenwerte um den Komplex.
04:35 Bei der neuen Explosion im Atomkraftwerk Fukushima sind drei Arbeiter verletzt worden. Sieben würden noch vermisst, sagten Vertreter der Betreiberfirma Tepco am Montag. Sechs der Vermissten gehörten der Armee an.
04:30 Das schwere Nachbeben in Japan hat nach Angaben der Wetterbehörde keinen Tsunami ausgelöst. Zuvor hatte die Regierung vor einem Tsunami mit meterhohen Wellen in der nordöstlichen Präfektur Iwate und in Fukushima gewarnt. Das Nachbeben am Montag hatte die Stärke 6,2. Das Epizentrum lag 140 Kilometer nordöstlich von Tokio.
04:20 Nach der neuen Explosion im Atomkraftwerk Fukushima hat der Gouverneur von Tokio eine Strahlenmessung in der japanischen Hauptstadt angeordnet. Das Kraftwerk befindet sich etwa 240 Kilometer nordöstlich der Metropole.
03:49 Die Stahlhülle von Reaktor 3 in Fukushima ist nach einer Explosion offenbar nicht beschädigt. Dies teilte die Betreiberfirma laut einem Regierungssprecher mit. Am Samstag hatte es im Reaktor 1 schon eine Explosion gegeben.