11. September 2001: In New York und Washington werden fast 3000 Menschen getötet, nachdem Attentäter drei Flugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon gesteuert haben. Eine vierte entführte Maschine stürzt über Pennsylvania ab.
11. April 2002: Auf der tunesischen Ferieninsel Djerba kommen bei einem Anschlag vor einer Synagoge 21 Menschen ums Leben, darunter 14 deutsche Urlauber.
21. April 2002: Bei einer Anschlagserie in der südphilippinischen Stadt General Santos werden 15 Menschen getötet und 71 weitere verletzt.
14. Juni 2002: Ein Selbstmordattentäter reißt vor dem US-Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karachi 14 Menschen mit in den Tod.
12. Oktober 2002: Bei Bombenanschlägen auf Nachtclubs der indonesischen Insel Bali werden 202 Menschen getötet, vor allem ausländische Touristen.
28. November 2002: Drei Selbstmordattentäter töten in Kenia 13 Menschen in einem Hotel bei Mombasa. Zugleich wird ein israelisches Charterflugzeug nach dem Start in Mombasa mit Raketen beschossen, die ihr Ziel jedoch verfehlen.
12. Mai 2003: Bei Anschlägen auf überwiegend von Ausländern bewohnte Gebäude in der saudiarabischen Hauptstadt Riad kommen 35 Menschen ums Leben, darunter neun Attentäter.
16. Mai 2003: Bei einer Anschlagsserie in Marokko werden mehr als 40 Menschen getötet, darunter zwölf Attentäter, und mehr als 100 verletzt.
5. August 2003: In einem Hotel der indonesischen Hauptstadt Jakarta reißt ein Selbstmordattentäter zwölf Menschen mit in den Tod. Rund 150 Menschen werden verletzt.
7. August: Einem Bombenanschlag auf die jordanische Botschaft in Bagdad fallen mindestens 19 Menschen zum Opfer, darunter zwei Kinder und eine Frau. Mehr als 50 Personen werden verletzt.
19. August 2003: Bei dem Selbstmordanschlag auf die Uno-Zentrale in Bagdad werden 22 Menschen getötet. Unter den Toten ist der Uno-Beauftragte Sergio Vieira de Mello. Mehr als 100 weitere Menschen werden verletzt.
29. August 2003: Bei einem Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Moschee in der irakischen Stadt Nadschaf kommen bis zu 100 Menschen ums Leben, darunter der führende schiitische Geistliche Mohammed Bakir el Hakim. Rund 140 Menschen werden verletzt.
8. November 2003: Bei drei vermutlich von Selbstmordattentätern ausgelösten Explosionen in einer Wohnanlage in Riad werden neben den Angreifern mindestens fünf Menschen getötet. Mehr als 80 Bewohner des Wohnviertels werden verletzt.
15. November 2003: Zwei Selbstmordattentäter reißen bei Anschlägen auf zwei Synagogen in Istanbul 23 Menschen mit in den Tod. Knapp 300 Menschen werden bei den fast zeitgleichen Explosionen der Autobomben verletzt.
20. November 2003: Bei Bombenanschlägen auf das britische Konsulat und eine britische Bank in Istanbul werden mindestens 25 Menschen getötet und rund 400 weitere verletzt.