Die Schlacht ist geschlagen - der Sieger heißt Barack Obama. Hier finden Sie die aktuellsten Nachrichten und Reportagen, Analysen und Kommentare zum politischen Weltereignis in den USA.
In den USA sind die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten in einer TV-Debatte erstmals durch Internet-Videoclips von Bürgern befragt worden. Eine Frage lockte die aussichtsreichsten Kandidaten Hillary Clinton und Barack Obama besonders aus der Reserve.
In der vom US-Sender CNN übertragenen Diskussion schickten mehr als 2000 Nutzer über das Online-Videoportal Youtube Fragen ein, von denen mehr als 30 ausgewählt und den acht Spitzenpolitikern gestellt wurden. Unter den Youtube-Beiträgen waren ein animierter Schneemann, der sich über die Folgen der Erderwärmung sorgte, und ein Musiker, der sich seinen Ärger über die US-Steuerpolitik von der Seele sang.
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Bilderserie: Spendenkönige auf dem Weg ins Weiße Haus
Mit der Frage "In welchen Punkten werden Sie anders sein?" eröffnete ein junger Mann
die im Fernsehen übertragene Veranstaltung. "Was ich vor allem mitbringe, ist eine Perspektive", antwortete Senator Obama aus Illinois. "Washington muss sich verändern." Die New Yorker Senatorin Clinton verwies darauf, dass sie in ihrer langjährigen politischen Arbeit stets für Veränderungen gestanden habe. "Entscheidend ist, wer von uns vom ersten Tag an auf die neue Aufgabe vorbereitet ist", sagte sie.
"Können Sie tatsächlich Fragen beantworten?"
"Können Sie als Politiker tatsächlich Fragen beantworten, anstatt nur um den heißen Brei herumzureden?" wollte ein anderer Internet-User wissen. Die Antwort aller Kandidaten: "Ja." Senator John Edwards aus North Carolina präsentierte sich während der Debatte als Förderer der Frauen. Der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, sprach sich für gleiche Rechte für Homosexuelle aus, während Senator Chris Dodd aus Connecticut versprach, "die
Menschen zusammenzubringen".
Clinton wurde außerdem gefragt, ob sie für ihre erklärten Ziele weiblich genug sei. "Ich könnte überhaupt nur als Frau kandidieren", sagte die Senatorin. Sie wollte sich außerdem nicht als "liberal" bezeichnen lassen, sondern lieber als "fortschrittlich". Letzterer Begriff komme dem amerikanischen Wesen näher, sagte Clinton.
An Obama ging die Frage, ob er seiner Meinung nach "schwarz genug" sei: Davon sei er jedes Mal überzeugt, wenn er in New York ein Taxi anhalten wolle, sagte Obama. New Yorker Taxifahrer sind bei Schwarzen berüchtigt dafür, dass sie sie nicht mitnehmen.
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