Es ist die schlimmste Naturkatastrophe seit Menschengedenken in Japan. Schwere Erdstöße und ein anschließender Tsunami verwüsten weite Landstriche. FTD.de berichtet über das Beben und seine Folgen.
Wettlauf gegen die Zeit: Nur wenige Stunden konnte das Wasser des havarierten Atomkraftwerks gereinigt werden - dann stiegen die Strahlenwerte zu stark an. Die Reinigung muss so schnell wie möglich wieder starten, denn im Meiler ist kein Platz mehr für die Wassermassen.
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Tepco misst in Block 1 so hohe Werte, dass Arbeiter dort nur vier Minuten pro Jahr arbeiten könnten. Präsident Naoto Kan steht wegen seines Krisenmanagements unter Druck - und bereitet offenbar seinen Rücktritt vor.
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Der Betreiber der Atomruine in Fukushima zweifelt inzwischen an seinem eigenen Krisenzeitplan. Immerhin bemüht sich das Unternehmen um Transparenz, die der Bevölkerung in den vergangenen Wochen oft fehlte.
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Nach und nach kommt die ganze Wahrheit über das Ausmaß der Atomkatastrophe ans Licht. Der Betreiber meldet, dass es in zwei weiteren Reaktoren zur Kernschmelze gekommen ist. Bisher war nur von einer Kernschmelze die Rede.
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Sein Konzern ist für die größte Atomkatastrophe seit Tschernobyl verantwortlich. Tepco-Präsident Shimizu zieht die Konsequenzen - sein Nachfolger kommt aus dem Management des Konzerns, das nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau.
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Nur eine Stunde nach Dienstantritt klagte ein Arbeiter auf dem Gelände des havarierten Atomkraftwerks über Übelkeit. Wenig später wurde er bewusstlos und verstarb. Der Mann soll bis zur Erschöpfung gearbeitet haben. Radioaktivität wurde bei ihm nicht gemessen.
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Der Mann ist erst den zweiten Tag in dem havarierten Atomkraftwerk eingesetzt gewesen. Nur eine Stunde nach Arbeitsbeginn wurde ihm schlecht und er verstarb.
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Die Regierung will den Betreiber der Atomruine mit allen Mitteln vor dem finanziellen Zusammenbruch bewahren. Geldinstitute sollen demnach ihre Forderungen zurückstellen. Dafür strafen Händler die Banken ab - und das obwohl Tepco bald Staatsgelder erhält.
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Unter Tränen räumt Toshiso Kosak, Professor für atomare Strahlung, seinen Posten als Regierungsberater: Die festgelegten Grenzwerte für Grundschulen nahe Fukushima bezeichet er als unsicher.
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Die Kühlung der Reaktoren über provisorisch installierte Leitungen hat Schlimmes verhindert. Doch die radioaktiv verseuchte Brühe wird zum Problem: Sie behindert Reparaturen, gefährdet die Arbeiter und greift die Bausubstanz an. Der AKW-Betreiber will nun Abhilfe schaffen.
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Die Kühlung der Reaktoren über provisorisch installierte Leitungen hat Schlimmes verhindert. Doch die radioaktiv verseuchte Brühe wird zum Problem: Sie behindert Reparaturen, gefährdet die Arbeiter und greift die Bausubstanz an.
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Bis zu 80.000 Menschen müssen sich in Japan wohl dauerhaft ein neues Zuhause suchen: Sie lebten bislang in zehn Städten und Dörfern rund um den Unglücksreaktor. Der Zutritt soll nun gesetzlich verboten werden.
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Millionen Liter Wasser setzt Tepco zur Kühlung der beschädigten Reaktoren in Fukushima ein - offenbar erfolgreich. Die Regierung hält die Gefahr einer vollständigen Kernschmelze für gebannt. Doch die enormen Wassermassen erschweren die weiteren Arbeiten erheblich.
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Nach der Naturkatastrophe in dem asiatischen Land war schnell klar, dass die Halbleiterindustrie mit am schwersten betroffen ist. Auf den US-Hersteller kommen hohe Kosten zu. Derweil kappt Toshiba seine Jahresziele.
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Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
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Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr Tempo bei der Energiewende machen - eine Herkulesaufgabe. Die Kosten drohen auszuufern. Ein Zurück zur Atomkraft soll es aber nicht geben. mehr
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Sollten die Griechen die Drachme wieder einführen, wäre die Währungsunion nicht am Ende, sagt Commerzbank-Vorstand Zielke. Dennoch seien Vorbereitungen nötig - wie sie auch die Schweizer planen und wie der Reisekonzern TUI sie Hellas-Touristen empfiehlt. mehr
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