Feuerwehreinsatz während der Unruhen in London
Die Unruhen brachen aus, nachdem am Donnerstag ein Mann bei einer Schießerei mit der Polizei getötet wurde. Nach Angaben der Sicherheitskräfte versammelten sich etwa 300 Menschen vor der Polizeiwache in dem nördlichen Londoner Stadtteil. Teilnehmer der Proteste sprachen von bis zu 500 wütenden Anwohnern, die in Sprechchören "Gerechtigkeit" forderten. Eine polizeiinterne Untersuchung zu dem Vorfall läuft.
"Es sieht wirklich schlimm aus", sagte der 46-jährige Anwohner David Akinsanya. "Da brennen zwei Polizeiautos, ich fühle mich unsicher." Polizisten in Schutzausrüstung und auf Pferden bemühten sich, die wütende Menge zurückzutreiben. In den Straßen machten sich Plünderer mit Einkaufswagen voller gestohlener Sachen davon.
Scotland-Yard-Sprecher Stephen Watson bezeichnete die Vorfälle als besorgniserregend: "Die öffentliche Sicherheit hat höchste Priorität".