Bilderserie Die Türkei bestreitet bis heute, dass es sich bei der Ermordung an Hundertausender Armeniern Anfang des vergangenen Jahrhunderts um einen Genozid gehandelt hat. Der US-Kongress hat eine Resolution verabschiedet, die von "Völkermord" spricht - was zu erheblichen Spannungen mit der Türkei führt. FTD.de zeigt die Opfer von damals. von Martin Richter und Nina Krüger
Sie hat die Gräuel überlebt: Die Armenierin Onorik Eminian bei einer Anhörung im US-Kongress in Washington. Die Türkei und Armenien streiten seit Jahrzehnten über die historische Bewertung der Ereignisse. Vor allem armenische Einwanderer in den USA fordern, dass die Türkei die Massaker von 1915 als Völkermord anerkennt. Die Regierung in Ankara lehnt das ab. Die Begründung: Es habe auf beiden Seiten viele Tote gegeben.