Weil die Preise für Lebensmittel immer weiter steigen, greift ein indischer Bundesstaat zu einer außergewöhnlichen Methode: Die Bevölkerung soll Ratten essen. Das hätte noch einen weiteren Vorteil.
Warum nicht das Übel am Rattenschwanz packen? Das dachten sich auch Vertreter des ostindischen Bundesstaates Bihar. Angesichts hoher Lebensmittelpreise und weil laut Behörden auch noch die Hälfte des indischen Getreides von Nagetieren aufgefuttert wird, lag die Lösung nah: Rein mit den Tierchen in die Pfanne.
"Der Verzehr von Ratten verhindert zum einen, dass die Ratten die Getreidevorräte fressen, zum anderen wird weniger Getreide verbraucht", so ein Sprecher des Sozialministeriums in Bihar. Rattenfleisch ist eine gesunde Alternative zu teurem Getreide und Reis, das sagt Bihars Sozialminister Jitan Ram Manjhi. Er selbst hat bereits die außergewöhnliche Mahlzeit probiert. Bisher ernährten sich lediglich die ärmeren Bevölkerungsschichten ab und zu von den Nagern.
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