Rund eine Woche vor der ersten offiziellen Kandidatenkür der Demokraten für die US-Präsidentenwahl hat Bewerber Howard Dean einen ersten Erfolg verbuchen können. Die aktiven Parteimitglieder der Hauptstadt Washington D. C. gaben ihm die meisten Stimmen.
Howard Dean möchte gegen George Bush antreten
Bei einer Abstimmung der Washingtoner Demokraten über ihren Wunschkandidaten gewann Dean, Exgouverneur von Vermont, mit 43 Prozent der Stimmen. Das Resultat hat lediglich Symbolkraft. Es ist nicht bindend für die Nominierung des demokratischen Herausforderers von Präsident George W. Bush auf einem nationalen Parteitag im August in Boston.
Außerdem stellten sich in Washington nur vier der insgesamt neun demokratischen Hauptbewerber zur Wahl: neben Dean der Kongressabgeordnete Dennis Kucinich, Exsenatorin Carol Moseley Braun und der schwarzer Bürgerrechtsaktivist Al Sharpton, der als zweiter 34 Prozent der Stimmen bekam. Der offizielle Auftakt der demokratischen Kandidatenkür findet am 19. Januar in Iowa durch Abstimmungen in Parteiversammlungen (Caucus) statt.
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