6,5 Prozent hat die Inflation in China im August erreicht. Verantwortlich seien die Nahrungsmittelpreise, die sich im Vergleich zum vergangenen Jahr um 18,2 Prozent verteuert hätten, sagte das Nationale Statistikbüro am Dienstag in Peking. Die chinesische Führung befürchtet, dass der Wirtschaftsboom mit Wachstumsraten von 11,9 Prozent im vergangenen Quartal die Inflation weiter anheizen könnte. Sie hob bereits die Zinsen an, um gegenzusteuern.
Die gestiegenen Nahrungsmittelpreise treffen die Ärmsten besonders schwer. Das Angebot an Schweinefleisch ging in den vergangenen Monaten zurück, weil vielen Bauern die Haltungskosten zu hoch sind. Dann brach auch noch die Tierseuche Blauohrenkrankheit aus, so dass tausende Schweine getötet werden mussten. Die Behörden sicherten den Bauern kostenlose Impfungen und andere Unterstützung zu.
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