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  Aufschwung im Vergleich FTD-Serie: Das Erholungsrennen

Das Schlimmste scheint überstanden, in den meisten Industrieländern ist die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs. Doch die Erholung verläuft nicht überall gleich. FTD.de beleuchtet die unterschiedlichen Wege aus der Krise.

Merken   Drucken   11.08.2010, 09:27 Schriftgröße: AAA

Infografik: So geht's der Weltwirtschaft

Erst der tiefe Fall, dann der Aufschwung: Der interaktive Chart zeigt, wie sich die wichtigsten Wirtschaftsregionen entwickelt haben – und welche große Rolle Indien und China inzwischen spielen. von Klaus Jäkel und Laetitia Seybold
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So funktioniert die Grafik:
Drücken Sie den Play-Button und sehen Sie die Entwicklung der einzelnen Länder ab 1990. In der linken Navigationsleiste können Sie unterschiedliche Indikatoren wählen, in der rechten Spalte einzelne Länder per Klick hervorheben. Wenn Sie die gedrückte linke Maustaste über die Grafik ziehen, können Sie einzelne Bereiche vergrößern.
Bevölkerung:

Weltweit leben nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds rund 6,8 Milliarden Menschen, weit über eine Milliarde jeweils in Indien und China. Für die USA werden für 2010 an die 310 Millionen Menschen geschätzt, für die Euro-Zone 328 Millionen. Prognosen zufolge könnte die Bevölkerung bis 2015 auf 7,2 Milliarden Menschen wachsen.

Chart: Anteile an der Weltbevölkerung in Prozent
(Datenquelle: Internationaler Währungsfonds)
Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die im Inland hergestellt werden. Weltweit wird es für 2010 auf rund 73.200 Milliarden Dollar geschätzt, für die USA auf knapp 14.800 Milliarden und für die Euro-Zone auf 10.700 Milliarden. Verglichen wird auf der Basis von Kaufkraftparitäten, also der Annahme, dass alle Güter weltweit zum selben Preis gehandelt werden.

Chart: BIP pro Kopf in Dollar / Anteile am weltweiten BIP in Prozent / Wachstumsraten BIP im Vergleich zum Vorjahr in Prozent.
(Datenquelle: Internationaler Währungsfonds)
Inflation

Die Inflation misst den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Laut Europäischen Zentralbank herrscht bei einer Inflationsrate unterhalb von zwei Prozent Preisstabilität. Ab einem Anstieg von monatlich 50 Prozent spricht man von Hyperinflation oder Geldentwertung. Das entspricht einer Jahresrate von 13.000 Prozent.

Chart: Entwicklung der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr in Prozent
(Datenquelle: Internationaler Währungsfonds)

 

Arbeitslosigkeit:

Die Arbeitslosenquote gibt den Anteil der Arbeitslosen an den gesamten Erwerbspersonen eines Landes oder einer Region wieder. 2010 wird die Arbeitslosenquote für die USA auf 9,4 Prozent geschätzt, für die Euro-Zone auf 10,5 Prozent.

Chart: Arbeitslosenquote in Prozent
(Datenquelle: Internationaler Währungsfonds, nach ILO-Standard)
Handel

Die Leistungsbilanz spiegelt das Import-/Export-Verhältnis von Waren und Dienstleistungen eines Landes wieder. Ein Überschuss entsteht, wenn die Exporte, ein Defizit, wenn die Importe überwiegen.

Chart: Leistungsbilanz, Defizit (-) bzw. Überschuss (+) in Prozent des BIP
(Datenquelle: Welthandelsorganisation)
Primärenergieverbrauch

Der Primärenergieverbrauch gibt an, wie viel Energie beispielsweise für Heizen oder Produzieren verbraucht wird. Weltweit lag der Verbrauch 2009 bei rund 11.200 Millionen Tonnen Öläquivalenten. Die USA haben in diesem Zeitraum 2180 Millionen Tonnen verbraucht, die Euro-Zone 1130 Tonnen.

Chart: Weltweiter Primärenergieverbrauch in Millionen Tonnen Öläquivalente
(Datenquelle: BP, Daten der Eurozone ohne Malta, Slowenien und Zypern)
Anmerkung: Deutschland ist in den Werten der Euro-Zone enthalten und nur zur Veranschaulichung separat gelistet. Daten für die Euro-Zone und Russland teilweise erst ab 1993 gemessen. Daten ab 2010 basieren auf Schätzungen des IWF.
  • FTD.de, 11.08.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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