Neue BallungsräumeDie größten Städte der Welt sind heute der Großraum Tokio mit 35 Millionen Einwohnern, danach kommen mit 19 Millionen die Großräume Mexico City, New York, Sao Paulo und Mumbai. Neben den bekannten Mega-Citys entstehen neue Ballungsräume, etwa das chinesische Pearl River Delta, das sich von Hongkong bis nach Guangzhou erstreckt. Im Jahr 2050 werden voraussichtlich 70 Prozent, also 6,4 Milliarden Menschen, in Städten leben.
Nicht nur in den ärmeren Ländern, auch in den Industrienationen zieht es die Bevölkerung in die Städte. Der Hamburger Professor für Stadt- und Regionalökonomie, Dieter Läpple, sieht eine "neue Form städtischer Zentralität und eine neue Attraktivität".
Die gut ausgebildete, jüngere Generation träume nicht mehr vom Eigenheim im Grünen, sondern lebe lieber in der Stadt. So wachsen auch in Deutschland die Dienstleistungsmetropolen Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin, Dresden und Leipzig nach einer Phase des Schrumpfens oder der Stagnation wieder an.