Bilderserie In der mongolischen Steppe besteht kaum Schutz vor dem gefürchteten Wetterphänomen namens Zud. Ihm fielen schon über zwei Millionen Nutztiere zum Opfer. FTD.de zeigt die Auswirkungen der eisigen Temperaturen. von Isabel Gomez und Christine Klein
Nur zehn Prozent der mongolischen Fläche sind bewaldet, weniger als ein Prozent des kargen Bodens kann bebaut werden. Die mongolischen Nomaden, hier im Dorf Bayantsogt, versorgen sich durch eine spezialisierte Viehwirtschaft mit fünf Nutztieren, deren Produkte und Nutzen genau auf sie zugeschnitten sind. Schafe, Ziegen, Yaks, Pferde und Kamele bieten Wolle, Milch sowie Fleisch und werden als Fortbewegungs- und Transportmittel genutzt. Sterben diese Tiere, wird den Nomaden die Lebensgrundlage entzogen.