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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deDas Ozonloch schließt sich keineswegs, wie im Artikel behauptet, seit 2005 substantiell.
Aufgrund vorgehender Prognosen in Folge der *Umsetzung des o.g. Vertrags* hätte es sich allerdings weit mehr schließen müssen!
Grund der Diskrepanz zw. Wunsch und Wirklichkeit ist die im Montrealer Vertrag vor allem China und Russland bis 2010 (!) eingeräumte Ausnahme-Übergangszeit, nach der sie FCKWs auch in chemisch aggressivster Form "zum Eigenbedarf" weiter produzieren und nutzen durften!
Dies bedingte weiteren Abbau der Ozonschicht und lt. bestens recherchierten und dokumentierten Berichten der Medien führte es dazu, dass:
1. die Ausnahmeländer ihren "Eigenbedarf" auf quantitativ absoluten Höchstniveau (!) über ein Jahrzehnt (von der Welt gar nicht kritisiert) reell *VERDREIFACHT* haben!
2. Die VERDREIFACHTE FCKW-"Eigenbedarfsmenge" wurde über ein Jahrzehnt von diesen Staaten, vor allem von China, an die meisten früheren Großhersteller der Welt inkl. DE/FR/USA unter der Hand verkauft und dort verarbeitet!
Es ist also ein gewaltiger Irrtum, dass das Ozonloch sich bereits aufgrund des Montrealer Abkommens der kosmopolitischen Gutmenschen schließt!
Die Zugeständnisse an u.a. China wurden wieder nur aus rein wirtschaftlichem Opportunismus des Westens zu Gunsten der eigenen Unternehmen zugelassen, um wie bei der dauernd besudelten Menschenrechtsfrage nur guten Handel mit China ohne Rücksicht auf Verluste zu treiben!
Genau dasselbe passiert nun wieder bei Zugeständnissen der Welt u.a. an China, ihnen als einem "Entwicklungsland" doch nur naturgegeben weitere großzügige CO2-Ausnahmen für Jahrzehnte zu gewähren!
FAKTUM ist: China baute nur im Jahre 2007 (!) *567. Kohlekraftwerke*, extrapoliert dürften es in 2010 also um die 700 pro Jahr sein!
*ZWEI Kohlekraftwerke PRO TAG*!!!
Und das sind auch nur ca. 70% der Energieerzeugung, dazu kommen noch Erdöl- und Gaskraftwerke und seit Jahrzehnten in gewaltigem Masse flächendeckend in ganz China brennenden oberflächlichen und nicht löschbaren Kohlenflöze, die Unmengen an Treibgasen dauern hochpusten!
Lt. neusten Berichten der Klimaforscher hat sich übrigens die Windgeschwindigkeit des antarktischen Jetstreams, der an der Oszillation des halben atmosphärischen/ozeanischen Klimas maßgeblich beteiligt ist und so u.a. die Entwicklung der mit El Nino assoziierten Passatwinde/Meeresströmungen und auch die Geschwindigkeit des globalen Golfstroms stark beeinflusst, seit der Öffnung des Ozonlochs in 1985
um ganze 20% erhöht!
Dies impliziert, dass die gern vielzitierte "Erhöhung der Wetterextreme durch Klima-ERWÄRMUNG" mit höchster Wahrscheinlichkeit großteils auf die FCKW bedingte Vogelstraußpolitik des Westens gegenüber China & Co. zurückgeht!