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Merken   Drucken   20.12.2009, 18:42 Schriftgröße: AAA

Kopenhagen: Absturz vom Gipfel  

Leitartikel Vergesst Kopenhagen, jetzt machen wir den Klimavertrag eben 2010 bei den Konferenzen in Bonn und Mexiko-Stadt. Das ist die Botschaft der Schönredner, die das Ergebnis des Gipfels noch irgendwie als Fortschritt verkaufen wollen.
Dabei gibt es nach dem Fiasko von Kopenhagen keinen vernünftigen Grund zu der Zuversicht, dass im nächsten Jahr alles besser wird. Von Anfang an war es eine Illusion zu glauben, dass sich die beiden weltgrößten Klimasünder - China und die USA - in ein verbindliches Abkommen mit klaren Emissionszielen und internationaler Kontrolle unter dem Dach der Vereinten Nationen einbinden lassen.
Die USA wollten nur einen lächerlichen Kleckerbetrag beisteuern, um den Entwicklungsländern Anpassungsmaßnahmen gegen den Klimawandel zu finanzieren. Ähnlich spärlich war das amerikanische Angebot bei den CO2-Kürzungen, das Präsident Barack Obama mit zum Gipfel brachte. Die Chinesen wiederum sperren sich weiterhin komplett gegen verbindliche Reduktionsziele. Die neue Weltmacht China nutzt ihr gewachsenes Gewicht auf internationaler Ebene vor allem kompromisslos dazu, Eingriffe in die nationale Souveränität abzuwehren.

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  • Aus der FTD vom 21.12.2009
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Kommentare
  • 28.12.2009 14:38:13 Uhr   Schlonz: Erderwaermung bleibt aus

    Seit 10 Jahren keine Erderwaermung. Googlen Sie nach "Kevin Trenberth" und dem Begriff "travesty". Solares Minimum bestimmt Klima. Suchen Sie dazu nach Svensmark oder Kirkby. CO2 ist wahrscheinlich nicht so entscheidend fuer das Klima; die Theorie geht eh auf eine Idee von 1900 von Svante Arrhenius zurueck. Sie brauchen mir nicht zu glauben. Sehen Sie einfach aus dem Fenster.

  • 22.12.2009 21:31:17 Uhr   Vandale: Das Verhalten Chinas war der Höflichkeit ges...
  • 21.12.2009 14:54:22 Uhr   Sven: Ob die EU nun 20 oder 30 Prozent Reduktion an...
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