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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deMit Ihrem Artikel gehen Sie davon aus, dass die Amerikaner Obama gewaehlt haetten, weil sie Obama wollten. Das ist falsch. Richtig ist, sie haben Obama gewaehlt, weil sie einen grundlegenden Wechsel wollten. Genau wie damals bei Carter. Man wollte weg von den verlogenen Gaunereien des Nixon und waehlte Carter. In der Gegenwart hatte man die Luegen des Bush jr. satt, die Amerikaner haetten auch Liz Taylor in das Weisse Haus gewaehlt, wenn sie nur versprochen haette, ehrlich zu sein.
Seit ich denken kann, haben demokratische Praesidenten das Land, und die westliche Welt, noch nie weitergebracht.
Kennedy mit seiner Naehe zum organisierten Verbrechen, mit seinen Frauengeschichten, hat den unseligen Vietnamkrieg begonnen, und war halbherzig und feige in der Schweinebucht.
Johnson trieb den Vietnamkrieg in die Katastophe, nennenswerte Verdienste, die nicht auch jeder andere Praesident errungen haette, weil die Zeiten reif waren, kann ich bei Johnson nicht sehen.
Der Erdnusspfluecker aus dem Sueden, der heute weltweit mit seiner Senilitaet kokettiert, offenbarte seine umfassende Unfaehigkeit in der Teherankrise.
Clinton konnte nicht einmal seinen Schniedel kontrollieren und belog das ganze Volk, seine Familie, alle.
Und jetzt Obama.
Als Obama gewaehlt war, fiehl mir eine Anekdote aus der Nixon-Zeit ein:
Willy Brandt und Egon Bahr, noch vor der Brandt-Wahl, besuchten Nixon und Kissinger im Weissen Haus. Als sie wieder gegangen waren, sagte Nixon zu Kissinger: Mein Gott, wie jaemmerlich muss es um Deutschland stehen, wenn diese beiden Figuren deren Hoffnungstraeger sind.
Vergessen wir doch bitte eines nicht: Manchmal werden Politiker nicht gewaehlt, weil sie besonders qualifiziert sind, sondern weil die Gegenkandidaten besonders schwach sind.
So war es bei Brandt, und so war es bei Obama.