Nicht nur Banken und Börsen sind von der schwersten Finanzkrise seit 1928 schwer betroffen. Auch auf Unternehmen außerhalb des Finanzsektors und auf die weltweite Konjunktur hat das Desaster starke Auswirkungen.
Kritik an US-Finanzminister Paulson:Soros geißelt "Markt-Fundamentalismus"
Heftige Kritik an Henry Paulson und seinen europäischen Kollegen: Der amerikanische Multimilliardär George Soros hat den Regierungen vorgeworfen, zu langsam auf die Finanzkrise reagiert zu haben - dabei griff er zu drastischen Worten.
Der 78-jährige George Soros nannte die Krise die schwerste, die er erlebt hat
Der amerikanische Finanzminister Henry Paulson habe wegen eines "fundamentalistischen Glaubens an den Markt" gezögert, die notwendigen Schritte zu ergreifen, sagte George Soros am Sonntag am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.
Die europäischen Regierungschefs hätten jetzt wenigstens am Sonntag in Paris den Ernst der Lage erkannt, befand der aus Ungarn stammende Gründer des Hedge-Fonds Quantum Funds.
Es handle sich um die schwerste Krise zu seinen Lebzeiten, sagte der 78-jährige Investmentbanker. Er ist als scharfer Kritiker von US-Präsident George W. Bush hervorgetreten und unterstützt die Demokratische Partei. Kürzlich sorgte er mit einem umstrittenen Buch zur Finanzkrise für Aufsehen.
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