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Merken   Drucken   20.01.2009, 20:33 Schriftgröße: AAA

++Kurioses zur Amtseinführung++: Bush hinterlässt Obama einen Zettel  

Was steht auf dem Stück Papier, das Bush an Obama schrieb? Darüber wird im Internet spekuliert. FTD.de sammelt Skurriles und Wissenswertes zum Machtwechsel in den USA.
20. Januar 2009
Als Ex-Präsident George W. Bush in Washington mit seiner Frau Laura den Helikopter besteigt, der die beiden auf ihre Heimatranch nach Texas fliegen wird, ist aus der zusehenden Menge zu hören: "Na-na-na-nah, hey, hey, hey, goodbye." Dies meldet zumindest die linksliberale Online-Zeitung "The Huffington Post". Rätselraten gab es zudem über den Inhalt eines Zettels, den Bush seinem Nachfolger Obama im Oval Office hinterlassen hat. Was Bush Obama rät, wollte eine Sprecherin des Weißen Hauses partout nicht preisgeben.
Der scheidende amerikanische Vizepräsident Dick Cheney hat sich beim Umzug in sein neues Heim nahe der Hauptstadt Washington an einer Kiste verhoben und dabei den Rücken verrenkt. Der 67-Jährige sei deswegen gezwungen, die Amtseinführung Barack Obamas am Dienstag im Rollstuhl sitzend zu verfolgen, berichtete der US-Fernsehsender MSNBC am Dienstag.
Für Queen Elizabeth II. ist Obama der zwölfte US-Präsident, den sie während ihrer Amtszeit erlebt. In einer persönlichen Botschaft wünschte die Königin dem 44. Präsidenten der USA alles Gute für sein Amt. Der Wortlaut ihrer Botschaft wurde nicht veröffentlicht. Obamas erster Besuch in Großbritannien wird im Rahmen des G20-Wirtschaftsgipfels Anfang April erwartet. Ob er bei dieser Gelegenheit auch die Queen treffen wird, steht noch nicht fest.
Auch ihr hohes Alter von 105 Jahren konnte eine Obama-Anhängerin nicht davon abhalten, bei der Vereidigung des ersten schwarzen US-Präsidenten dabeizusein. Ella Mae Johnson sei für die historische Amtseinführung aus der Nähe von Cleveland (Ohio) nach Washington gereist, berichtete Wie der US-Radiosender NPR am Dienstag. Eine Pflegerin wolle Johnson im Rollstuhl schieben. Über Obama sagte die schwarze Amerikanerin: "Meine Hoffnung für ihn ist meine Hoffnung für das Land." Johnson wurde 1904 in Dallas geboren, nach dem frühen Tod ihrer Mutter wuchs sie bei Pflegeeltern auf, die noch als Kinder von Sklaven geboren wurden. Barack Obama hatte in seiner Siegesrede ein ähnliches Schicksal - das der 106-jährigen Ann Nixon Cooper aus Atlanta - als Parabel für die Wandlungsfähigkeit Amerikas genannt.

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