Zudem soll sich das Bündnis bei der Prävention von Terrorismus engagieren und besser im Kampf gegen Gegner in Städten werden. Das Strategiepapier, die sogenannte Comprehensive Political Guidance, soll die Prioritäten der Allianz für die nächsten 10 bis 15 Jahren festlegen. Es stellt jedoch keine Überarbeitung der aktuellen Gesamtstrategie aus dem Jahr 1999 dar, wie sie die Bundesregierung fordert.
Laut der Comprehensive Political Guidance soll sich die Nato in Zukunft auch auf die "Fähigkeit konzentrieren, entscheidende Informationssysteme der Allianz gegen Cyber-Attacken zu schützen". Zudem soll das Bündnis seine Fähigkeiten verbessern, "feindliche Elemente auch in städtischen Gegenden zu identifizieren, um Operationen so durchzuführen, dass unbeabsichtigter Schaden sowie das Risiko für die eigenen Truppen minimiert wird".
Hauptbedrohungen für die Allianz seien Terrorismus und Massenvernichtungswaffen. Davor gelte es neben der Bevölkerung auch "kritische Infrastruktur" zu schützen.