Hurrikan "Katrina" hat mit seiner Wucht im Süden der USA ganze Städte ausgelöscht, tausende Menschen kamen ums Leben. Der Schaden ist gigantisch. Alle Nachrichten, Bilderserien und Hintergründe hier auf einen Blick.
Nach dem Wirbelsturm "Katrina" leidet New Orleans nicht nur unter den massiven Schäden, auch die Stadtkasse ist leer. Bürgermeister Ray Nagin kündigte die Entlassung der Hälfte aller städtischen Mitarbeiter an.
Finanznot: New Orleans Bürgermeister Ray Nagin will 3000 städtische Mitarbeiter entlassen
Die in Teilen verwüstete Metropole New Orleans steht vor dem finanziellen Ruin. "Wir müssen uns den Realitäten stellen", sagte Bürgermeister Nagin am Dienstag und kündigte seinen Sparkurs an. "Mit großer Trauer" müsse er bekannt geben, dass die Belegschaft nicht mehr im vollen Umfang aufrechterhalten werden könne. Insgesamt 3000 städtische Mitarbeiter - etwa jeder zweite der derzeit Beschäftigten - sollen entlassen werden.
5 bis 8 Mio. $ pro Monat will Nagin durch die Kündigungen einsparen. Darüber hinaus versucht er nach eigenen Angaben, 50 Mio. $ in Form von Bankkrediten zusammenzubekommen. New Orleans war infolge des Wirbelsturms "Katrina" zu 80 Prozent überflutet und praktisch völlig evakuiert worden. Deshalb fließen seit fünf Wochen keine Gelder aus Grund- und Verkaufssteuern mehr in das Stadtsäckel.
Mit seiner fiskalischen Not steht New Orleans nicht allein da. Auch anderen von "Katrina" verwüsteten Gemeinden droht aus ähnlichen Gründen der Bankrott. Die Gouverneurin des US-Bundesstaats Louisiana, Kathleen Blanco, rief deshalb die Washingtoner Regierung und den Kongress zur Hilfe auf.
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