Nordkorea hat sich zu einer Wiederaufnahme der Sechs-Länder-Gespräche über eine Beendigung seines umstrittenen Atomprogramms bereiterklärt. Auch in die Aussöhnung mit dem Nachbarland Südkorea kommt Bewegung.
Die Verhandlungen sollen am 25. Februar beginnen, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Neben den beiden koreanischen Staaten sollen an den Gesprächen wieder die USA und Russland sowie Japan und Gastgeber China teilnehmen. Über die geplante Dauer der Beratungen wurde nichts mitgeteilt. Eine erste dreitägige Runde im vergangenen August in Peking hatte kaum Ergebnisse gebracht.
Der Atomstreit eskalierte, nachdem die USA im Oktober 2002 berichtet hatten, Nordkorea verfolge ein Atomprogramm, das einem bilateralen Abkommen aus dem Jahre 1994 widerspreche. Die USA rechnen das kommunistische Land zur "Achse des Bösen" und werfen ihm vor, mit seinem Streben nach Massenvernichtungswaffen seine Nachbarn in der Region und den Frieden auf der Welt zu bedrohen. Im Laufe des Dienstags wollten Minister aus Nord- und Südkorea über eine Aussöhnung zwischen den beiden Länden beraten. Kontakte dieser Art werden allerdings stets von dem Atomstreit überschattet.
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