Bei seinem letzten Besuch wurde er noch als Hoffnungsträger bejubelt. Doch auf seiner ersten Europareise als US-Präsident steckt Barack Obama mitten in einer historischen Krise - und muss sich auf harte Verhandlungen einstellen. FTD.de berichtet.
Mit seiner nachdrücklichen Werbung für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei hat US-Präsident Barack Obama eine neue Debatte um den türkischen Beitritt zur Europäischen Union neu entfacht. Gleich auf zwei Stationen seiner Europareise sprach sich Obama vehement dafür aus.
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Nach langer diplomatischer Eiszeit hat US-Präsident Obama die Türkei als "wichtigen Verbündeten" und "wichtigen Teil Europas" bezeichnet. Er werde sich für eine "Erneuerung der Freundschaft" einsetzen, sagte er vor dem türkischen Parlament in Ankara.
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Auch auf der letzten Station seiner Europareise zeigt sich der US-Präsident als Brückenbauer: In der Türkei warb er für eine "Modell-Partnerschaft" zwischen Moslems und Christen. Seine Ansicht zum Völkermord an den Armeniern will er deshalb aber nicht ändern.
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Im Jubel um seinen Besuch geht fast unter, dass der US-Präsident mehr Truppen aus Europa für Afghanistan will. Und er sagt es inzwischen auch deutlich.
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Die Türkei soll in die EU: Mit diesem Appell Obamas an die Europäer macht der Präsident einen tiefen Konflikt überdeutlich. Pro und Contra zu einer Aufnahme des islamischen Lands gehen quer durch den Kontinent.
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Der US-Präsident erhofft sich prestigeträchtige Bilder mit Vaclav Havel und Prager Burg. Die Tschechen sehen den Besuch des US-Präsidenten in ihrer Hauptstadt allerdings mit Skepsis.
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Entspannung nach Jahrzehnten: Kurz vor dem Staatsbesuch von US-Präsident Barack Obama deutet alles darauf hin, dass die Türkei und Armenien demnächst ihren historischen Streit begraben werden.
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Der Schwarzwald-Kurort bereitet sich auf den Nato-Gipfel vor: mit Obama-Torten, Baumfällungen und Tausenden Polizisten. Den US-Präsidenten bekommen die Bürger allerdings nur im Fernsehen zu sehen.
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Die USA und Russland haben sich auf ein neues Abkommen zur nuklearen Abrüstung geeinigt. Eine neue sicherheitspolitische Ära ist deshalb noch nicht in Sicht. Vor allem Russland fühlt sich zunehmend von China bedroht.
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Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
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Die staatliche Unterstützung für Eltern kleiner Kinder wird zum Haushaltsrisiko: Neben der Herdprämie soll es auch mehr Geld für Kitas geben. Nicht nur in der FDP regt sich Widerstand. mehr
Viele meinen, ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion sei ein beherrschbares Problem. Das könnte sich als verheerende Fehleinschätzung erweisen. mehr
Das hochverschuldete Japan leidet unter der schwachen Nachfrage nach Staatsanleihen. Daher zieht Tokio nun alle Register: Singende Teenager in Miniröcken und Schuluniformen sollen das Geschäft beleben. mehr
Der Konsum der Spanier ist schon lange im Sinkflug - so heftig wie im April fiel das Minus aber noch nie aus. Das Land verdaut die Folge der Immobilienblase und sorgt sich um die Zukunft des Bankensektors. mehr
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