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Merken   Drucken   10.12.2009, 09:24 Schriftgröße: AAA

Pressestimmen: "Griechenland hat schamlos gelogen"  

Athen kämpft mit massivem Haushaltdefizit und gefährdet die Stabilität des Euro. Nun weitet sich die Krise auf Spanien aus. Internationale und deutsche Leitartikler glauben dennoch an die europäische Gemeinschaftswährung.
"El País" (Madrid):
"Die Ausweitung der Krise in Griechenland hat nicht auf sich warten lassen. Die Ratingagentur Standard & Poor's stufte die Finanzaussichten für Spanien von 'stabil' auf 'negativ' herab. Dies ist eine Warnung, dass auch die Kreditwürdigkeit nach unten korrigiert werden könnte. Die Entscheidung der Agentur ist jedoch übertrieben. Die Staatsverschuldung in Spanien ist eine der niedrigsten in der Europäischen Union.
Die Lage in Griechenland ist viel ernster. Das Haushaltsdefizit beträgt über zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die Staatsschulden werden 2011 wahrscheinlich 135 Prozent des BIP erreichen. Ein Staatsbankrott in Griechenland wäre eine Katastrophe für den Euro und für die Gläubiger in Frankreich und Deutschland. Aber es ist wenig wahrscheinlich, dass es so weit kommen wird."

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  • FTD.de, 10.12.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 10.12.2009 19:34:10 Uhr   Melanie Gatzke: Die ganze EU lügt- jeder an seinem Platz.

    "Griechenland hat schamlos gelogen"-
    Wer lügt heute nicht? Alle Verantwortlichen in den Politkreisen und in den Fühbrungsetagen haben die letzten Jahre nichts als Lügen serviert . Alles was sich ereignet hat, wurde abgestritten bis zur letzten Sekunde. Die Lage der Banken- die Lage der Wirtschaft- der Schulden- - egal wo- es wurde gelogen, was das zeug hält. Also, Griechenland tut das Gleiche, Vorbilder dazu gab es genug.
    Den Bock schossen ja wohl die Landesbanken ab. Die Presse bekleckerte sich auch nicht gerade mit Ruhm, allerdings ändern da einige gerade ihr Verhalten.

  • 10.12.2009 12:03:24 Uhr   H. Bröselmeyer: griechenland
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