Zwischenfall im Gelben Meer
Bilder eines koreanischen Scharmützels
Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete hingegen, dass sich China, das als einziges Land mit Einfluss auf die kommunistische Führung in Nordkorea gilt, in Gesprächen mit Vertretern der Regierungen in Pjöngjang und Seoul um eine Beruhigung in dem Konflikt zwischen Nord- und Südkorea bemüht. Außenminister Yang Jiechi soll die Lage auch in einem Telefonat mit seiner US-Kollegin
Hillary Clinton erörtert haben.
Peking messe dem jüngsten Schusswechsel zwischen Nord- und Südkorea "größte Aufmerksamkeit" bei, hieß es in einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums. Beide Seiten sollten Ruhe bewahren und Zurückhaltung üben, so schnell wie möglich in Kontakt treten und die Probleme in Verhandlungen und Dialog lösen.
"Mit Wut und Hass rächen"
"Die drängendste Aufgabe ist jetzt, die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine Wiederholung ähnlicher Vorfälle zu vermeiden", erklärte Yang nach Gesprächen mit dem nordkoreanischen Botschafter in Peking, Chi Jae Ryong, und einem Telefonat mit dem südkoreanischen Außenminister Kim Sung-hwan weiter.