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Zudem wäre es nicht das erste Mal, dass die chinesische Führung vor einem wichtigen politischen Termin Zugeständnisse andeutet, die sie danach nicht mehr so genau nimmt. Anfang nächster Woche besucht US-Präsident Barack Obama China - auch um über Währungsfragen zu sprechen. Da kann die Ankündigung einer politischen Wende durchaus als Zuckerl verstanden werden, um schon mal gute Stimmung zu verbreiten. Man weiß schließlich in Peking, wie wichtig den Amerikanern das Thema ist.
Hier zeigt sich der neue Pragmatismus der Chinesen. Das Signal an die USA kostet sie nicht viel. Warum sollten sie es also nicht aussenden? Irgendwann werden sie die Dollar-Bindung ohnehin kappen müssen - spätestens dann, wenn die heimische Wirtschaft zu überhitzen und die Inflation zu steigen droht.