In der Olympia-Stadt Sotschi hat sich bei den Bürgermeisterwahlen der Putin-Favorit durchgesetzt. Die Abstimmung war mit Spannung erwartet worden, weil sie als Testlauf für den Stand der Demokratie in Russland gewertet wurde.
Der Kandidat der Kremlpartei Geeintes Russland, Anatoli Pachomow, ist mit überwältigender Mehrheit als Bürgermeister der russischen Olympia-Stadt Sotschi im Amt bestätigt worden. Wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montagmorgen unter Berufung auf die Wahlkommission berichtete, kam Pachomow nach der Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen auf 77 Prozent. Der Oppositionskandidat Boris Nemzow erhielt demnach 13,5 Prozent der Stimmen.
Im Verlauf des vergleichsweise offenen Wahlkampfs waren Klagen laut geworden, in den Medien erscheine vor allem der Kandidat der von Regierungschef Wladimir Putin geführten Partei. Die Wahl in dem Schwarzmeer-Kurort war mit Spannung verfolgt worden, da die Olympischen Winterspiele 2014 als Prestige-Projekt der russischen Führung gelten. Dem Wahlsieger fällt eine Schlüsselrolle bei der Verwendung von 10 Mrd. Euro zu, die die Regierung für die Spiele in Sotschi investieren will.
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