Schiffskaperung:Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Piraten
Nach dem Piratenangriff auf ein deutsches Containerschiff am Horn vor Afrika hat die Staatsanwaltschaft Hamburg ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Über die Forderungen der Freibeuter ist bislang noch nichts bekannt.
Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts eines Angriffs auf den Seeverkehr, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. An Bord seien 24 Besatzungsmitglieder verschiedener Nationen, darunter fünf deutsche.
Das Bundeskriminalamt (BKA) sei mit den Ermittlungen beauftragt worden, berichtete der Sprecher. Ob die Piraten Lösegeld gefordert haben, konnte er zunächst nicht sagen. Das Schiff fährt für die Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg. Die "Hansa Stavanger" war am Samstag vor der somalischen Küste gekapert worden.
In den Gewässern vor der somalischen Küste und im Golf von Aden patrouillieren inzwischen zahlreiche internationale Kriegsschiffe, weshalb die Seeräuber nun immer weiter südlich zuschlagen.
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