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Merken   Drucken   07.10.2004, 14:00 Schriftgröße: AAA

US-Wahl: Meinungsforscher kämpfen an vielen Fronten  

Beinahe täglich liefern Meinungsforschungsinstitute und Medien neue Prognosen über den Ausgang der US-Wahl. Anders als bei Wahlen in Deutschland unterscheiden sich die Voraussagen allerdings erheblich. von Björn Maatz, Hamburg
Umfrageergebnisse nach dem ersten TV-Duell   Umfrageergebnisse nach dem ersten TV-Duell
Meinungsforschungsinstitute und Medien wetteifern bis zur Präsidentschaftswahl am 2. November um ein möglichst realitätsgetreues Abbild des endgültigen Wahlausgangs. Bislang führte US-Präsident George W. Bush in fast allen wichtigen Umfragen, allerdings mit erheblichen Unterschieden. Dennoch: Der Präsident konnte sich seiner Wiederwahl beinahe sicher sein.
Doch das erste TV-Rededuell zwischen Bush und seinem Herausforderer John Kerry am 30. September machte das Rennen wieder spannend und beendete Bushs Dominanz in den Meinungsumfragen. Nach einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "Newsweek" im Auftrag des Forschungsinstituts Princeton Survey Research lag sogar Kerry mit 49 zu 46 Prozent vorn. Das Meinungsforschungsinstitut Gallup sah ein Patt zwischen beiden Kandidaten. Nach den Umfrageergebnissen des Rasmussen Reports führte weiterhin Bush mit 49 zu 45 Prozent.
Für das Meinungsforschungsinstitut Gallup waren zwischen dem 1. und 3. Oktober 1016 Wahlberechtigte in Telefoninterviews befragt worden. Die Meinungsforscher der Rasmussen Reports gehen der Stimmungslage nicht nur wöchentlich, sondern täglich auf den Grund. Dafür werden 1000 US-Bürger ab 18 Jahren telefonisch nach ihren Wahlabsichten befragt. Die Messfehlerquote soll bei höchstens zwei Prozent liegen.

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