Noch ist US-Präsident Bush im Amt: Doch schon jetzt dreht sich in Deutschland alles um seine möglichen Nachfolger. Das gefällt der US-Regierung überhaupt nicht.
"Es wäre schön, wenn die Bundesregierung den Kontakt zu uns wieder etwas verstärken würde und nicht über unsere Schultern bereits nach den Nachfolgern schielt", sagte der stellvertretende US-Finanzminister Robert Kimmitt nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Die amtierende US-Regierung von George W. Bush sei noch bis zum 20. Januar im Amt.
Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" überlegt der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, am letzten Juli-Wochenende nach Deutschland zu kommen. Es gebe aus seinem Stab eine entsprechende Anfrage, schrieb das Blatt. Demnach soll auch ein Auftritt vor dem Brandenburger Tor in Berlin erwogen werden. Neben Obama bewirbt sich der Republikaner John McCain um die Nachfolge von Bush.
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