Zwischen Venezuela und Kolumbien droht ein Wettrüsten. Den Spannungen zwischen den beiden südamerikanischen Nachbarn würde das einen gefährlichen Anstrich verleihen. von Andy Webb-Vidal, Caracas
Venezuelas Präsident Hugo Chávez unterzeichnete am Montag mit seinem brasilianischen Amtskollegen Luiz Inacio Lula da Silva ein Abkommen zum Kauf von einem Dutzend leichter Kampfjets des Typs Super Tucano.
Venezuela steht bereits in Verhandlungen mit Russland über die Anschaffung von 50 MiG-29 Fliegern, 40 Helikoptern und 100.000 Kalaschnikow-Gewehren. Das US-Außenministerium hatte Moskau vergangene Woche davor gewarnt, zur "potenziellen Destabilisierung der Region" beizutragen. Mit Sorge verfolgt man in Washington das Aufrüsten der venezolanischen Streitkräfte durch Chávez, der eine linksgerichtete nationalistische Politik verfolgt. Nachbar Kolumbien, der wichtigste Bündnispartner der USA in der Region, kämpft gegen einen Aufstand linker Guerillas. Die USA und Kolumbien befürchten, dass ein Teil der Waffenbestellungen von Chávez in die Hände der Guerilla geraten könnte. "Wir stehen in der Tat am Rande eines großen Wettrüstens nördlich der Anden", sagte Eduardo Gamarra, Leiter des Zentrums für Lateinamerika und die Karibik an der Universität von Florida.
Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
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An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
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