Bilderserie Es herrscht Ratlosigkeit in Kiel nach dem knappen Wahlausgang. Union und SPD wollen beide die Regierung führen. Doch glücklich ist nur CDU-Spitzenmann Jost de Jager, sein sozialdemokratischer Kontrahent Torsten Albig hadert mit Platz zwei. von Martin Richter und Kai Beller
Der SPD-Spitzenkandidat weiß nicht so recht, ob er sich freuen oder ärgern soll. "Das war nicht das, was ich Euch versprochen habe", sagte er zu seinen Anhängern. Albig wollte den Spitzenplatz für seine Partei. Das aber ist ihm nicht gelungen. Trotzdem strebt er an die Spitze der Regierung - als Ministerpräsident einer Koalition von SPD, Grünen und SSW, die eine Stimme Mehrheit hätte.