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Merken   Drucken   27.01.2009, 16:46 Schriftgröße: AAA

Warnung der Banken: Geldfluss in Entwicklungsländer bricht ein  

Während die Industriestaaten bereits unter der Finanzkrise ächzen, wird sie die Schwellen- und Entwicklungsländer wohl verstärkt in Mitleidenschaft ziehen. Einer Studie zufolge dürfte der Kapitalfluss 2009 nur mehr gut ein Drittel des Niveaus von 2008 betragen.
Der Fluss von privatem Kapital in Entwicklungsregionen und Schwellenländer dürfte angesichts der Finanzkrise dieses Jahr markant abnehmen. Das in Washington ansässige Institute of International Finance (IIF) schätzt, dass dieses Jahr nur noch 165 Mrd. $ aus Industrieländern in kapitalschwache Volkswirtschaften fließen werden. 2008 waren es noch schätzungsweise 466 Mrd. $.
Zu Zeiten des Aufschwung 2007 hatte der Kapitalfluss mit 929 Mrd. $ einen Rekordwert erreicht. Wenn die von der Finanzkrise und eigener Kapitalknappheit geplagten Geldhäuser der Industriestaaten keine Mittel mehr zu Verfügung stellen könnten, drohten gravierende Auswirkungen, sagte der IIF-Vizevorsitzende und Citibank -Chef William Rhodes auf einer Medienkonferenz in Zürich.
Das IIF ist die einzige globale Lobby-Organisation der Finanzbranche. Derzeit sitzt ihr der Deutsche-Bank -Chef Josef Ackermann  vor.

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  • Reuters, 27.01.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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