Bei einem Fährunglück in Indien sind wahrscheinlich mehr als 100 Menschen ertrunken. Mehr als 100 werden nach Behördenangaben noch vermisst. Das Unglück ereignete sich bei einem schweren Unwetter auf dem Fluss Brahmaputra im nordöstlichen Bundesstaat Assam. Mehr als 300 Passagiere sollen an Bord gewesen sein. Etwa 100 von ihnen wurden gerettet oder konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
Nach Angaben der Polizei war die Fähre alt und überladen. An Bord befanden sich keine Rettungsbote- und westen. Die Bergungsarbeiten werden derzeit durch das schlechte Wetter behindert.
Indiens Premierminister Manmohan Singh zeigte sich geschockt und erschüttert von dem Unfall. In ländlichen Gebieten Indiens sind Boote und Schiffe oft ein wichtiges Verkehrsmittel. Immer wieder kommt es zu Unglücken, weil die Schiffe überladen sind oder nicht ordentlich gewartet werden.