Geldnot in den südlichen MetropolenIn 40 der 50 US-Staaten hat die Armut seit 2007 zugenommen - in keinem Staat ist sie geringer geworden. Am stärksten stieg die Geldnot in den südlichen Metropolregionen, etwa in Nevada, Florida oder Kalifornien. Aber auch im industriell geprägten Mittleren Westen zog die Armut durch den Rückgang der Produktion stark an.
In Deutschland waren 2009 rund 12,6 Millionen Menschen von Armut bedroht. Am stärksten gefährdet sind Arbeitslose und Alleinerziehende, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden weiter mit. So waren 2009 mehr als sieben von zehn Arbeitslosen davon betroffen, unter den Erwerbstätigen dagegen nur etwa jeder Vierzehnte. Insgesamt blieb das Armutsrisiko im Vergleich zu 2008 nahezu konstant.
Als armutsgefährdet bezeichnete das Bundesamt diejenigen Bürger, die nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 11.278 Euro im Jahr beziehungsweise 940 Euro monatlich zur Verfügung hatten.