1 Bewertungen Schriftgröße: AAA
Dank Abwrackprämien: Autobauer mit Absatzplus in Europa
Fast überall Freude in Westeuropa: Binnen eines Jahres sind die Neuzulassungen in den EU-Ländern zweistellig gewachsen. Größter deutscher Profiteur ist mal wieder Volkswagen, Daimler hingegen verlor.Der europäische Pkw-Markt ist dank der noch in mehreren Ländern gezahlten Abwrackprämien mit einem dicken Absatzplus ins Jahr gestartet. In den 27 EU-Staaten und den drei Efta-Ländern Island, Norwegen und Schweiz hätten sich die Neuzulassungen im Januar binnen Jahresfrist um 13 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Autos erhöht, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag in Brüssel mit. Unter den größeren Pkw-Märkten waren die Absätze nur in Deutschland mit einem Minus von 4,3 Prozent rückläufig, weil der Staat hier seit September keine Abwrackprämie mehr zahlt.
Allerdings war der Vorjahresmonat sehr schwach. Erst im Verlauf des Jahres 2009 griffen in zahlreichen europäischen Ländern Programme, um den Neuwagenkauf anzukurbeln. Die Kaufunterstützungen wirkten sich den Angaben zufolge im Januar dieses Jahres weiterhin positiv aus.
Erfolgreichster deutscher Vertreter war die Volkswagen -Gruppe mit einem Absatzplus von 11,6 Prozent auf 223.800 Stück. BMW konnte den Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA zufolge die Verkäufe um 5 Prozent auf 46.500 Fahrzeuge steigern. Daimler hingegen musste ein Minus von 15 Prozent auf 41.100 Wagen hinnehmen. Die GM-Tochter Opel steigerte den Absatz um 4,3 Prozent auf fast 69.000 Autos.
In Westeuropa übertrafen die Neuzulassungen das Vorjahresniveau nach Angaben des deutschen Verbandes der Automobilindustrie um 16 Prozent. Der französische Markt habe um 14 Prozent zugelegt, obwohl die staatliche Verkaufshilfe dort um 30 Prozent auf 700 Euro gesenkt worden sei.
In Großbritannien seien die Verkäufe ungeachtet der wieder angehobenen Mehrwertsteuer um fast 30 Prozent gestiegen. In gleicher Größenordnung sei der Absatz in Italien gewachsen. Spanien habe ein Neuzulassungsplus von 18 Prozent verzeichnet. Allerdings dürfte die Nachfrage in den kommenden Monaten nachlassen, weil viele Verschrottungsprogramme auslaufen.
-
16.02.2010
© 2010 Financial Times Deutschland
Home |
Unternehmen |
Finanzen |
Börse |
Politik |
Management+Karriere |
IT+Medien |
Wissen |
Sport |
Auto |
Lifestyle |
zum Seitenanfang
© 1999 - 2010 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet
VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote
© 1999 - 2010 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet
VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote






