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  FTD-Serie: 20 Jahre Mauerfall

Am 9. November 1989 fiel der eiserne Vorhang in Deutschland - die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten wurde durchlässig. Eine FTD-Serie über die Wendezeit und was der Osten seit dem geschafft hat.

Merken   Drucken   10.11.2009, 12:05 Schriftgröße: AAA

Deutsche Einheit: Die ökonomische Mauer bleibt  

Kommentar Trotz aller politischen Bemühungen ist Deutschland auch 20 Jahre nach der Wende noch kein einheitlicher Wirtschaftsraum. Und das wird wohl noch lange so bleiben.
Volker Nitsch ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Leiter des Fachgebiets Internationale Wirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt.
Nikolaus Wolf ist Associate Professor of Economics der University of Warwick und Research Affiliate am Centre for Economic Policy Research (CEPR), London.
Vor 20 Jahren fiel mit der Berliner Mauer das Symbol für die Spaltung Berlins, Deutschlands, Europas und der Welt. Innerhalb weniger Monate wurden streng gesicherte Grenzanlagen komplett abgebaut. Mit dem Einigungsvertrag im Herbst 1990 verschwanden schließlich auch sämtliche übrigen administrativen Barrieren. Nach allgemeiner Lesart wurde damit aus zwei zuvor über Jahrzehnte getrennten Gebieten quasi über Nacht auch (wieder) ein Wirtschaftsraum.

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  • Aus der FTD vom 10.11.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 11.11.2009 17:31:34 Uhr   Zeising: Bremsklotz: Organisierter Kriminalität

    Die Ursachen sind wesentlich fasettenreicher. Organisierte Kriminalität, wie Prozessbetrug, Straftäterbegünstigung, Urkundenfälschung und vorsätzlicher (d.h. von Behördenleitern angewiesener) Rechtsmissbrauch haben Firmengründer sowie deren Belegschaften - auch gezielt - vernichtet. Es gab Scheinfahndungen im Fernsehen, obwohl der Gesuchte im Exil bereits von der dt. Botschaft lt. seiner Website umfangreiche Aufträge erhielt. Es gab Persilscheine der Exekutive trotz erdrückender Straftathinweise. Ich teile zwar die Meinung derer nicht, die politische Motive unterstellen oder sich mit ausgeplünderten Minderheiten während der NS-Zeit vergleichen, stelle aber fest, dass ein erfolgreicher Aufbau Ost durch oben genannte Umstände nicht befördert wird. Unzumutbar ist auch, dass sich Behördenleiter von den Folgen ihrer Dienstpflichtverletzungen später als Richter zum Nachteil Dritter befreien können. Nachweis: Akten der Staatsanwaltschaft und Gerichte u.a.

  • 10.11.2009 15:04:25 Uhr   Hendrik M. : Interessant, doch ohne Tiefe
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