Dieses ist ein kostenpflichtiger Inhalt der FTD. Bitte melden Sie sich an, um fortzufahren!
Abonnenten
Sie haben kostenlosen Zugang zum Weiterlesen oder Herunterladen. Bitte melden Sie ich mit Ihren Zugangsdaten über die Anmeldebox an.
Nicht-Abonnenten
Wenn Sie Interesse an einem FTD-Abo haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote unter www.ftd.de/abo-vergleich.
Alternativ können Sie für den Zugriff auf den gewünschten Inhalt ein Tagesticket erwerben. Für den Erwerb eines Tagestickets müssen Sie bei uns registriert sein (zur Registrierung). Nach Registrierung melden Sie sich einfach über die Anmeldebox an. Anschließend können Sie das Tagesticket erwerben.
Statten Sie Ihre Mitarbeiter oder Key-Accounts mit dem Informationsangebot der FTD aus. Über Unternehmenslösungen für Abonnements oder Online-Zugänge informiert Sie gern unsere Abteilung Business Cooperations, corporate-solutions(at)ftd.de.
Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deAnmerkung zu dem Abschnitt
"Von 1960 bis 1991 erholte sich die Konjunktur in den USA typischerweise schnell..“,
„..Doch nach den Rezessionen von 1991 und 2001 verlief der Aufschwung anders":
es fällt auf, dass dieser Paradigmenwechsel mit erstem Irak-Krieg von Bush sen. und der ab 1993 erfolgten ungehemmten China-Öffnung der USA unter Clinton korreliert, die sicher ab dann die US-Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich von den USA stetig nach China verlagerte!
Auch der Abfluss der Hoch-Technologie und Ausbau unzähliger Forschungszentren wurde politisch gewollt gegen den Marktzugang dort immer schneller zugelassen!
Ab 2001 wurde der Trend sicher noch durch WTO-Beitritt Chinas beschleunigt, den China sich mit die Aufgabe der Blockade gegen den zweiten US-Golfkrieg im UN-Sicherheitsrat hat so lukrativ und für die USA volkswirtschaftlich langfristig verheerend abkaufen lassen!
An der Verlangsamung der Rezessionserholung ist sicher weiter auch die Staatsschuldentwicklung der USA im Zusammenhang mit Finanzierung der o.g. Kriege über die dafür eingespannten Investmentbanken schuld, die mit Deregulierungen, CDS-Derivaten, Volumenexplosion und dauernde Niedrigzinspolitik der FED die Finanzmärkte komplett in den exponentiellen Abwärtsstrudel bis heute immer schneller runter rissen!
Auch die Aufblähung der weltweiten Geldmenge (ab 1980 aufs 16-fache vs. Industrie mit 1,6-fachem) trägt zur immer schnelleren Marktüberhitzung und Blasenbildung bei, da das überschüssige real ungedeckte Buchgeld nicht weginflationiert so mittlerweile stets verzweifelt nach lukrativen Investmentmöglichkeiten sucht und die Märkte dauerhaft destabilisiert!
So rächen sich nun kurzsichtige Planungszyklen von Clinton und dessen Nachfolgern, die bewusst die nur für sie bedeutsamen kurzfristigen Pyrrhussiege durch die volkswirtschaftlich verheerende und unumkehrbare massive Niedriglohnbereich-Deindustralisierung in Kauf genommen haben, so dass den USA nun jegliches Fundament für Arbeitsplatzerholung fehlt (und DE folgt dieser Entwicklung genauso)!
Dies wird so lange anhalten, bis Lohnparität zw. China und dem Rest der Welt von 15:1 auf 1:1 eingeebnet wird, der einzige Weg dazu wird wg. der (verständlichen) Weigerung Chinas nur durch baldige Handelskriege dahin führen! Alternative dazu besteht nicht (mehr), da China und DE selbst auf massive Handelsüberschüsse dringend angewiesen sind und eine Exportoffensive der USA nicht zulassen können, so dass der US-Arbeitsmarkt wird sich nicht mehr schnell erholen können und Sozialunruhen dort bald den nötigen Druck besorgen werden!
Die politisch protegierten Exzesse der Investmentbanken mit der Durchseuchung der US-Regierung und der Administration mit den ehemaligen Investmentbankern wird der Weltökonomie bald den Rest besorgen!