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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deDer Artikel ist oberflächlich, denn er geht davon aus, dass alle Anleihen zu einhundert Prozent bedient werden.
Die 1 -1,5 Mrd. Zinsgewinn, die Deutschland gegenwärtig durch die Anleihenzinsdifferenz profitierte, beträgt jedoch nur einen kleinen Bruchteil dessen, was Deutschland durch Wertberichtigungen auf Anleihen verliert:
Die Deutsche Bundesbank hält knapp 28 Prozent an der EZB, die gegenwärtig bereits fast einhundert Milliarden Euro griechische Anleihen hält. Im Falle einer 50 Prozent Wertberichtigung würden hier also 14 Mrd. Euro Verlust auf Deutschland zukommen.
Deutsche Staatsbanken (HRE, KfW, Landesbanken) halten griechische Staatsanleihen im Wert von über 20 Mrd.Euro. Hier droht eine Wertberichtigung in Höhe von weiteren 10 Mrd. Euro.