Der chinesische Einkaufsmanagerindex von HSBC steigt, bleibt aber unter der wichtigen Expansionsschwelle. Das Wachstum in China dürfte sich abschwächen, aber für westliche Maßstäbe riesengroß bleiben.
Der chinesische Einkaufsmanagerindex PMI der britischen Großbank HSBC ist von 47,7 Punkte im November 49 Zähler im Dezember gestiegen. Er blieb damit zum zweiten Mal in Folge unter der Expansionsmarke von 50 Punkten.
Vor allem im Inland gingen die Aufträge deutlich zurück. Der entsprechende Teilindex sank den zweiten Monat in Folge und gab auf 47,4 Punkte nach. Auch die Auslandsnachfrage ließ nach: Das Wachstum der Exportaufträge verlangsamte sich, der Teil-Index lag nur noch knapp über 50 Punkten.
Thomas Gitzel von der VP Bank Gruppe schreibt in einer Reaktion, der Anstieg des PMI sei ein wichtiges Signal für eine "weiche Landung" der chinesischen Wirtschaft. Allerdings zeigten vor allem schwache Exportdaten, "dass sich China der abkühlenden Weltkonjunktur nicht entziehen kann."
Nicht die Wirtschaft schrumpft, sondern ihr Wachstum
Der offiziell erhobene PMI stiftete hierzulande bereits im November Verwirrung, da ein Wert unter 50 oft als Zeichen einer schrumpfenden Industrie fehlinterpretiert wird. Schwellenland-Experten konnten die Verwirrung schnell auflösen: Die Werte müssten anders interpretiert werden als bei westlichen Stimmungsbarometern. Tatsächlich zeigt ein Wert unter 50 lediglich an, dass das Wachstum an Dynamik verliert, die Wirtschaft also langsamer wächst.
Nach offiziellen Angaben lag das Wachstum in Industrie und bei Exportunternehmen im November zwar auf dem schwächsten Stand seit mindestens zwei Jahren. Trotzdem sei die Wirtschaft um 12,4 Prozent (nach 13,2 Prozent im Vormonat) gewachsen - für westliche Maßstäbe also immer noch ein Megawachstum.
Russland stand bisher fest an der Seite des Assad-Regimes. Ob mit Waffen oder mit politischer Rückendeckung, Syrien konnte auf die Russen zählen. Das sollte Moskau schleunigst ändern. mehr
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Die staatliche Unterstützung für Eltern kleiner Kinder wird zum Haushaltsrisiko: Neben der Herdprämie soll es auch mehr Geld für Kitas geben. Nicht nur in der FDP regt sich Widerstand. mehr
Viele meinen, ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion sei ein beherrschbares Problem. Das könnte sich als verheerende Fehleinschätzung erweisen. mehr
Das hochverschuldete Japan leidet unter der schwachen Nachfrage nach Staatsanleihen. Daher zieht Tokio nun alle Register: Singende Teenager in Miniröcken und Schuluniformen sollen das Geschäft beleben. mehr
Der Konsum der Spanier ist schon lange im Sinkflug - so heftig wie im April fiel das Minus aber noch nie aus. Das Land verdaut die Folge der Immobilienblase und sorgt sich um die Zukunft des Bankensektors. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!