Als weitere Gefahr nannten die Experten die absehbare Abkühlung der Konjunktur. "Trotz der Anzeichen für eine gewisse Widerstandsfähigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung 2011, sehen wir wachsende Risiken für das Wachstum Spaniens", hieß es in der Erklärung.
Die Arbeitsmarktreform der Regierung sei noch nicht abgeschlossen und die spanische Finanzbranche werde durch den wachsenden Umfang an "problematischen Vermögenswerten" geschwächt, so die Agentur.
Damit wächst der Druck auf die Euro-Zone, zügig eine umfassende Lösung für die Schuldenkrise vorzulegen.
Der Kurs des Euro hält sich trotz der Herabstufung deutlich über der Marke von 1,37 US-
Dollar gehalten. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,377 Dollar. Ein Dollar kostete damit 0,7256 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3727 Dollar festgesetzt.