Zu dessen mutmaßlicher Ablösung durch den ehemaligen Nationaltorhüter René Adler nach dieser Saison wollte sich HSV-Trainer Thorsten Fink vor der Partie nicht äußern. "Das ist heute nicht das Thema", sagte der Coach im TV-Sender Sky und verwies auf die Schwere der sportlichen Aufgabe gegen das zweitbeste Team der Rückrunde. Bis kurz vor dem Pausenpfiff gelang es den Gästen auch bestens, den Gladbacher Konterfußball zu kontrollieren.
Patrick Herrmann fiel wegen eines Schlüsselbeinbruchs aus. Er ist einer der auffälligsten Offensivspieler der vergangenen Wochen. Lange fand die Borussia keine optimale Lösung, um ihn zu ersetzen. Marco Reus wich meist auf die Flügel aus, Hanke und de Camargo bildeten das Angriffsduo. Der Führungstreffer fiel nach einer Standardsituation.
Einen Freistoß von Arango verlängerte Hanke aus knapper Abseitsposition per Kopf an Drobny vorbei ins Tor. Die Hamburger Profis protestierten ebenso vergeblich bei Schiedsrichter Günter Perl wie Trainer Fink wenig später auf dem Weg in die Kabine.
Es half nichts, mit einem 0:1-Rückstand starteten die Gäste in die zweite Hälfte. Mit Wut im Bauch ging der HSV nun offensiv engagierter und gefährlicher zu Werke. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff traf Arslan aus kurzer Distanz zum 1:1.