Bayerns Holger Badstuber ärgert sich über eine vergebene Chance
Es geht um alles: Weil sich die Konkurrenz im Titelkampf keine Blöße gibt, haben die Bayern bereits vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund - und mussten sogar Borussia Mönchengladbach passieren lassen. "Natürlich fahren wir da jetzt nicht mit dem größten Selbstbewusstsein hin", sagte Kapitän Philipp Lahm angesichts des bevorstehenden Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League beim FC Basel.
Dort kann es jedoch eigentlich nur besser werden, denn gegen die leidenschaftlich kämpfenden Freiburger waren die Münchner mut- und ideenlos wie selten in dieser Saison zu Werke gegangen. "So darf man nicht auftreten. Es gibt viel Gesprächsbedarf", sagte Lahm. Ihn hatte die Angriffslust jedoch erst nach dem Spiel gepackt. Warum die Bayern, die nach dem missglückten Start in die Rückrunde wieder gefestigt schienen, eklatante Schwächen offenbarten, konnte Lahm nicht erklären. "Ich habe keine Ahnung, warum."
"Deutscher Meister wird nur der BVB"
Vielleicht, weil Arjen Robben wieder einmal zunächst nur auf der Ersatzbank Platz nehmen musste. Erst als der Niederländer zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, besserte sich das Spiel der Bayern. Robben hatte prompt die beste Chance zum Treffer des Tages, den jedoch der starke Freiburger Torwart Oliver Baumann verhinderte. "Ich bin enttäuscht. Wir müssen jetzt analysieren und dann wieder aufstehen", sagte Robben, der nach einer Attacke von Jonathan Schmid in der 52. Spielminute vergeblich einen Elfmeter forderte.