Amerell, der nach Aussage Zwanzigers einen "Rachefeldzug" führt, kündigte an, er schließe nicht aus, dass noch mehr Dinge öffentlich werden. "Ich habe noch vier, fünf Sachen bereit". Zwanziger selbst sagte, er könne das beim besten Willen nicht ausschließen. Deswegen rechnet er damit, dass sein Intimfeind weitere unliebsame Dinge der Öffentlichkeit präsentiert.
Außerdem gibt es noch den drohenden Steuerskandal um eine Reihe von Top-Referees. Zu den Ermittlungen gegen 70 Schiedsrichter wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sagte Zwanziger, zum Glück liege ein ligafreies Wochenende vor ihnen, das gebe ihnen etwas mehr Zeit, denn "Zeit benötigen diese Untersuchungen".
Amerell hatte die Ermittlungen ins Rollen gebracht. Der Ex-Funktionär sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", er wolle, dass die Dinge endlich vollständig aufgearbeitet werden. Er hätte beim DFB dazu noch keine Gelegenheit.