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07.12.2011, 12:02
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DFB-Spitze:
Niersbach beerbt Zwanziger
Schnelle Entscheidung um die Nachfolge des DFB-Präsidenten: Generalsekretär Wolfgang Niersbach steht als einziger Kandidat zur Wahl. Als Wunschkandidat Zwanzigers galt aber ein Anderer.
Wolfgang Niersbach soll Nachfolger von Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes werden. Das Präsidium und die fünf Vertreter der Regionalverbände einigten sich in Frankfurt/Main auf den bisherigen Generalsekretär als einzigen Kandidaten. Der 61-Jährige gab nach tagelangem öffentlichen Schweigen laut Zwanziger seine Zusage. Dieser will sein Amt im Oktober 2012 vorzeitig zur Verfügung stellen, Niersbach muss noch vom einem außerordentlichen DFB-Bundestag gewählt werden.
Als Wunschkandidat Zwanzigers galt der frühere Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt. "Ich freue mich, dass sich Wolfgang Niersbach nach intensiver Überlegung bereit erklärt hat, im Oktober 2012 meine Nachfolge als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes anzutreten", sagte Zwanziger auf einer DFB-Pressekonferenz.
Der bisherige Generalsekretär Wolfgang Niersbach soll DFB-Präsident werden
"Ich habe höchsten Respekt vor diesem Amt. Mir ist bewusst, welch großer Schritt das für mich persönlich bedeutet. Mein Vorteil ist sicher, dass ich den Fußball seit fast 40 Jahren und den DFB in all seinen Facetten seit über 20 Jahren kenne", sagte Niersbach.
Den kaiserlichen Segen hatte er schon vor der offiziellen Kandidatenkür: Wolfgang Niersbach ist ein Freund Franz Beckenbauers, wie auch von Günter Netzer. "Er ist in meinen Augen der Beste", sagte Beckenbauer, als Niersbach am vergangenen Wochenende erstmals als möglicher Nachfolger von Zwanziger gehandelt worden war.
Teil 2: Wolfgang Niersbach im Porträt
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dpa, 07.12.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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