Der Eislaufweltverband ISU hatte die Berlinerin am 3. Juli wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt. Dagegen zog sie vor das obersten Sportgericht. Pechstein, die jegliches Doping bestreitet, hatte bereits zuvor angekündigt, bei einer Bestätigung der Sperre vor das Schweizer Bundesgericht ziehen zu wollen.
"Das zu akzeptieren, ist für mich unglaublich hart. Nach dem wochenlangen, unwürdigen Hin und Her war das Urteil aber abzusehen. Ich bin nicht mehr über das Ergebnis geschockt, sehr wohl aber darüber, wie es zustande gekommen ist", sagte Pechstein. "Erst die ISU, jetzt der CAS. Ich habe lernen müssen, dass es ausgerechnet vor Sportgerichten offenbar keinen Platz für das im Sport so oft beschworene Fair Play gibt."
Pechstein zeigte sich empört über das Gerichtverfahren: "Wie man mich ohne Beweis, aufgrund eines einzigen Indizes, das zudem in der Wissenschaft noch sehr umstritten ist, sperren kann, wird mir für immer unbegreiflich bleiben", sagte sie. Ihr Anwalt Simon Bergmann kündigte an, schnellstmöglich ein Verfahren vor dem Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne anzustrengen. Ihr Anwalt Simon Bergmann sprach von eine "schwarzen Tag für die Sportrechtssprechung."