FTD.de » Sport » Leverkusen droht Erstrunden-K.O. im Uefa-Pokal

Merken   Drucken   15.09.2005, 21:03 Schriftgröße: AAA

Leverkusen droht Erstrunden-K.O. im Uefa-Pokal  

Nach einer müden Vorstellung verlor Bayer Leverkusen daheim gegen ZSKA Sofia 0:1 (0:1). Dem Fußball-Bundesligisten droht damit schon in der ersten Runde des Uefa-Pokals das Aus.
Dimitar Berbatov nach der Niederlage   Dimitar Berbatov nach der Niederlage
Den Treffer für den bulgarischen Meister, der in der Champions-League-Qualifikation am FC Liverpool gescheitert war, erzielte Jordan Todorow in der 15. Minute. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Juan, der in der 87. Minute aus kurzer Distanz freistehend an Torhüter Dejan Maksic scheiterte. Im Rückspiel am 29. September muss sich Bayer jetzt klar steigern, um die Gruppenphase noch zu erreichen.
"Wir werden den Kopf jetzt nicht hängen lassen", sagte Trainer Klaus Augenthaler. Die Mannschaft habe alles versucht. "Was sicherlich fehlt, ist das Überraschungsmoment", meinte er allerdings zum größten Manko seines Teams an diesem Abend. Torhüter Jörg Butt bemängelte vor allem die schwache erste Halbzeit, in der sich Bayer äußerst behäbig präsentierte. Erst nach der Pause wachten die Rheinländer auf. "Man fragt sich schon, warum das nicht von Anfang an geht", sagte Butt.
Patzer der Verteidigung
Nach dem ersten Warnschuss durch Athirson (5.) zeigten sich die Bulgaren zunächst taktisch und kämpferisch überlegen. Schon früh störten sie das Leverkusener Aufbauspiel und zwangen den Gastgeber so zu Fehlern. Gleich der erste grobe Patzer in der Bayer-Defensive führte zum Gegentor: Nach einem hohen Diagonal-Ball aus dem Mittelfeld verschätzte sich Athirson auf der rechten Abwehrseite anfängerhaft beim Kopfball. Davon profitierte Todorow, der allein auf Butt zulaufen konnte und flach zur Gästeführung einschoss. "Als Fußballer muss man schon in etwa wissen, wie der Ball springt, wenn der Boden nass ist", meinte Augenthaler.
Weil Leverkusen auch danach ohne Spielwitz agierte, blieben große Tormöglichkeiten aus. Im Mittelfeld fehlte ein Ideengeber, der die kompakte Defensive des 30-maligen bulgarischen Meisters in Bedrängnis gebracht hätte. Im Angriff waren Andrej Woronin und Berbatow zwar viel in Bewegung, wurden aber zu oft mit hohen, langen Bällen angespielt.
Die Bulgaren, die sich gut organisiert aber keineswegs als übermächtiger Gegner präsentierten, konnten Ballgewinne immer wieder zu gefährlichen Kontern nutzen. Glück hatte Leverkusen in der 41. Minute, als ein Treffer von Emil Gargarow wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde.
Erst nach der Pause zeigte Leverkusen das nötige Engagement und verlagerte das Spiel weiter in die Hälfte der Bulgaren. Der Sturmlauf blieb aber ohne Erfolg: Babic verzog in der 58-Minute aus halblinker Position nur knapp, Berbatow setzte 20 Minuten später einen Kopfball nach einem Freistoß von Bernd Schneider an den Außenpfosten.
  • FTD.de, 15.09.2005
    © 2005 Financial Times Deutschland,
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  

Den Parameter für die jeweilige Rubrik anpassen: @videoList
Schlagzeilen
FUSSBALL

mehr Fussball

MOTORSPORT

mehr Motorsport

RADSPORT

mehr Radsport

TENNIS

mehr Tennis

SPORTMIX

mehr Sportmix

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote