Präzedenzfackel:Werder-Fan muss für Pyrotechnik zahlen
Das Anfeuern per Feuerwerk kostet die Bundesligaclubs jährlich tausende Euro an Strafe. Werder Bremen hat als erster Verein eine solche Strafe an einen Fan weitergegeben - und setzt zukünftig Hunde auf die Stadionpyromane an.
Werder Bremen kennt die Bengalischen Feuer auch aus dem eigenen Stadion
Werder Bremen hat einen Zuschauer für das verbotene Abbrennen von Pyrotechnik zur Kasse gebeten. Der Bremer Anhänger, der beim DFB-Pokalspiel beim 1. FC Heidenheim erwischt worden war, muss 4000 Euro zahlen.
"In dieser Woche konnte eine rechtswirksame Vereinbarung mit dem Fan erwirkt werden", hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung des Bundesligisten. Damit holt sich der Verein das Geld wieder, das der Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach der Partie als Strafe verhängt hatte.
Werder will weiter in dieser Form gegen Anhänger vorgehen, die im Stadion Feuerwerk abbrennen. "Wir haben Aufnahmen aus dem Stadion und versuchen, uns auch in diesem Fall das Geld zurückzuholen" sagte Clubchef Klaus Allofs gegenüber Radio Bremen mit Verweis auf ähnliche Vorfälle beim Spiel in Mainz.
"Es ist einfach zu gefährlich und muss unterbunden werden", sagte Allofs. "Temperaturen über 1000 Grad sind im Stadion einfach nicht zu handhaben." Daher werde der Verein die Kontrollen am eigenen Stadion verschärfen:
Schon beim nächsten Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag werden demnach Sprengstoff-Spürhunde eingesetzt. Auch bei Spielen in Köln werde der Gästefanblock mit den speziell ausgebildeten Hunden kontrolliert. "Für die Tiere ist der Einsatz im Stadion nichts Neues. Es wird auf die selben Hunde zugegriffen, die auch in Köln im Einsatz sind", sagte Werders Sicherheitsbeauftragter Lars Mühlbradt.
Die letzte Etappe entschied einmal mehr Routinier Alessandro Petacchi für sich. Doch dem früheren Zeitfahr-Weltmeister Rogers war der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. mehr
Trotz Verletzungspechs scheint Europameister Spanien bereit für den Versuch einer Titelverteidigung. Und Bundestrainer Löw kann sich nach der Schlappe gegen die Schweiz damit trösten, dass auch die Gruppengegner der Deutschen noch viel Arbeit vor sich haben. mehr
Trotz Bestzeit keine Pole: Obwohl Michael Schumacher bei der Qualifikation in Monaco als erster durchs Ziel fährt, muss er den begehrten Startplatz an Mark Webber abtreten. Grund ist der Barcelona-Unfall mit Bruno Senna. mehr
Grausam kann der Elfmeter sein, eine Tragödie: Warum ihn also nicht abschaffen, schlägt Fifa-Präsident Joseph Blatter vor - und rudert prompt zurück. Bei Fußball-Reformer Franz Beckenbauer hatte der Vorstoß ohnehin für wenig Begeisterung gesorgt. mehr
Die Berufung ist gescheitert, der Abstieg scheinbar in Stein gemeißelt: Hertha BSC konnte vor dem DFB-Bundesgericht keine Wiederholung des umstrittenen Spiels gegen Düsseldorf erwirken. Die Berliner behalten sich jedoch einen Einspruch gegen das Urteil vor. mehr
Nach den sportlichen Pleitewochen und dem bevorstehenden Absturz in die Zweitklassigkeit bleibt Hertha BSC zumindest das große Führungschaos erspart. Bei der emotionalen Mitgliederversammlung wurde Werner Gegenbauer als Präsident des Hauptstadtclubs mit großer Mehrheit wiedergewählt. mehr
Andy Schleck hat am Dienstag erstmals das Gelbe Trikot für den Sieg bei der Tour de France 2010 überstreifen dürfen. Fast vier Monate nach der Doping-Sperre für den Spanier Alberto Contador ging das Trikot an den Luxemburger über. mehr
Mitfavoritin Serena Williams ist bei den French Open völlig überraschend bereits in der ersten Runde gescheitert. Die an Position fünf gesetzte Amerikanerin verlor am Dienstag gegen die Tennis-Weltranglisten-111. Virginie Razzano aus Frankreich 6:4, 6:7 (5:7), 3:6. mehr
Beim HSV Hamburg machen die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen. Nach der Weiterverpflichtung mehrerer Leistungsträger wurde die wichtigste Personalie gelöst: Meistermacher Martin Schwalb kehrt auf die Bank zurück und übernimmt wieder voll und ganz das Traineramt. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!