Die heute regierenden spanischen Sozialisten haben sich jetzt mit anderen Linksparteien darauf geeinigt, dieses Gesetz wieder abzuschaffen - und es dürfte ihnen kaum jemand so laut dafür applaudieren wie die CSU-nahen Großfürsten des FC Bayern oder die zumeist ebenfalls konservativen Klubchefs in England und Italien. Künftig sollen auch Fußballstars in Spanien wieder den Spitzensteuersatz von 43 Prozent entrichten müssen.
Die Superstars der Gegenwart, Cristiano Ronaldo und Kaká von Real Madrid oder Zlatan Ibrahimovic (FC Barcelona), sind von dem neuen Gesetz allerdings nicht betroffen - es soll nicht rückwirkend gelten. Der Portugiese, der Brasilianer und der Schwede beziehen jeweils ein zweistelliges Millionengehalt - netto, versteht sich. Auch sie dürften im Sommer vor allem von der bisherigen Steuergesetzgebung, die ihresgleichen in Europa sucht, nach Spanien gelockt worden sein.