FTD.de » Sport » Fünf deutsche Vereine weiter

Merken   Drucken   02.10.2008, 21:04 Schriftgröße: AAA

Uefa-Pokal: Fünf deutsche Vereine weiter

Der FC Schalke 04, der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg sind Hertha BSC in die Gruppenphase des Uefa-Pokals gefolgt. Dabei wurden zwei als "peinlich" und "nicht schön" bezeichnet, zwei Spiele endeten mit souveränen Siegen
Trotz eines peinlichen 1:1 gegen APOEL Nikosia kamen die Schalker ebenso eine Runde weiter wie der VfB, der durch Mario Gomez' Tor in letzter Minute zu einem 2:2 gegen Cherno More Warna kam. Der HSV gewann in Rumänien bei Unirea Urziceni mit 2:0. Wolfsburg genügte ein 1:1 bei Rapid Bukarest, um die erste Runde zu überstehen. Bereits am Dienstag hatten die Berliner durch ein torloses Remis beim irischen Vertreter St. Patricks Athletic in Dublin als erster Fußball-Bundesligist die Gruppenphase erreicht.
Fast blamiert, und dennoch eine Runde weiter lautete die Devise für Schalke 04 im Duell mit Apoel Nikosia. Unter gellenden Pfiffen von mehr als 50.000 Zuschauern in der Gelsenkirchener Veltins Arena liefen die Königsblauen lange Zeit ideenlos und vergeblich dem Führungstor der Zyprer durch Helio Pinto (6.) hinterher. Mit einem spektakulären Freistoßtor bewahrte Christian Pander (57.) die Knappen vor einer noch größeren Peinlichkeit. "Es war kein schönes Spiel für die Fans", gab Trainer Fred Rutten zu.
Der Stuttgarter Spieler Mario Gomez freut sich über seinen Treffer ...   Der Stuttgarter Spieler Mario Gomez freut sich über seinen Treffer zum 2:2 Endstand
Der VfB Stuttgart durfte sich bei seinem Torjäger Gomez bedanken, dass ihm eine Extraschicht gegen die Bulgaren aus Warna erspart blieb. Nach dem Anschlusstreffer durch Thomas Hitzlsperger (82.) glich der Nationalstürmer, der bereits beim Hinspiel in Sofia doppelt getroffen hatte, kurz vor dem Ende zum 2:2 aus. Jordan Jurukow (47.) und Georgi Russew (79.) hatten die im Hinspiel 1:2 unterlegenen Bulgaren kurzzeitig vom Sprung in die nächste Runde träumen lassen.
Erfolgreich gestalteten der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg ihre Rumänien-Trips. Durch zwei Treffer von Mladen Petric (27./50.) beseitigte Bundesliga-Tabellenführer HSV die letzten Zweifel am Weiterkommen gegen den Provinzclub Unirea Urziceni, der den Hanseaten beim 0:0 im Hinspiel einiges Kopfzerbrechen bereitet hatte. Mit seinem sechsten Tor im neunten Pflichtspiel unterstrich der Ex-Dortmunder Petric einmal mehr seinen Wert für die Hamburger.
Beim Europapokal-Comeback nach neunjähriger Pause stellte der in der Bundesliga gesperrte Grafite mit seinem in der 16. Minute erzielten Treffer die Weichen für Wolfsburg. Schon beim 1:0 im Hinspiel gegen Bukarest hatte der Brasilianer das Wolfsburger Tor erzielt. Den Ausgleichstreffer erzielte Vasile Maftei (70.), doch er kam viel zu spät für Rapid. "Ich bin froh und glücklich, dass wir die Gruppenphase erreicht haben. Wir haben das hier sehr gut gemacht", lobte VfL-Trainer Felix Magath. "Wir haben das Spiel bestimmt und hätten eigentlich gewinnen müssen", sagte Zvjezdan Misimovic.
  • dpa, 02.10.2008
    © 2008 Financial Times Deutschland,
Jetzt bewerten
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  

Den Parameter für die jeweilige Rubrik anpassen: @videoList
Schlagzeilen
FUSSBALL

mehr Fussball

MOTORSPORT

mehr Motorsport

RADSPORT

mehr Radsport

SPORTMIX

mehr Sportmix

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote