Der Stuttgarter Spieler Mario Gomez freut sich über seinen Treffer zum 2:2 Endstand
Der VfB Stuttgart durfte sich bei seinem Torjäger Gomez bedanken, dass ihm eine Extraschicht gegen die Bulgaren aus Warna erspart blieb. Nach dem Anschlusstreffer durch Thomas Hitzlsperger (82.) glich der Nationalstürmer, der bereits beim Hinspiel in Sofia doppelt getroffen hatte, kurz vor dem Ende zum 2:2 aus. Jordan Jurukow (47.) und Georgi Russew (79.) hatten die im Hinspiel 1:2 unterlegenen Bulgaren kurzzeitig vom Sprung in die nächste Runde träumen lassen.
Erfolgreich gestalteten der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg ihre Rumänien-Trips. Durch zwei Treffer von Mladen Petric (27./50.) beseitigte Bundesliga-Tabellenführer HSV die letzten Zweifel am Weiterkommen gegen den Provinzclub Unirea Urziceni, der den Hanseaten beim 0:0 im Hinspiel einiges Kopfzerbrechen bereitet hatte. Mit seinem sechsten Tor im neunten Pflichtspiel unterstrich der Ex-Dortmunder Petric einmal mehr seinen Wert für die Hamburger.
Beim Europapokal-Comeback nach neunjähriger Pause stellte der in der Bundesliga gesperrte Grafite mit seinem in der 16. Minute erzielten Treffer die Weichen für Wolfsburg. Schon beim 1:0 im Hinspiel gegen Bukarest hatte der Brasilianer das Wolfsburger Tor erzielt. Den Ausgleichstreffer erzielte Vasile Maftei (70.), doch er kam viel zu spät für Rapid. "Ich bin froh und glücklich, dass wir die Gruppenphase erreicht haben. Wir haben das hier sehr gut gemacht", lobte VfL-Trainer Felix Magath. "Wir haben das Spiel bestimmt und hätten eigentlich gewinnen müssen", sagte Zvjezdan Misimovic.