Seit 2003 Generaldirekto der WADA: David Howman
Nicht ausgeschlossen ist, dass die WADA beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Berufung einlegt, wenn das deutsche Sportschiedsgericht kein Doping-Vergehen von Athleten feststellen würde, die in Erfurt die UV-Methode genutzt haben. "Wenn das Gericht so entscheidet, dass wir es für richtig erachten, okay. Wenn es falsch laufen sollte, greifen wir ein", sagte Howman.
Um die Vereinbarkeit von lebenslangen Sperren für Doping-Sünder für Olympische Spiele mit dem WADA-Code geht es im Rechtsstreit zwischen der Weltagentur und dem britischen Nationalen Olympischen Komitee (BOA) vor dem CAS. Was folgt, wenn das Sportgericht feststellt, dass die Regel gegen den Kodex verstößt? "Dann muss das BOA die Regel ändern. Das ist einfach", sagte Howman. Der CAS-Spruch wird im März erwartet.