Uli Hoeneß stichelt seit 20 Jahren gegen Fußballlehrer Daum
Um sich ganz auf die Rettung der Frankfurter konzentrieren zu können, will Daum das Thema endlich zu den Akten legen. Zumal er eine Versöhnung mit dem Bayern-Boss mittlerweile ausgeschlossen hat. "Mit diesem Herrn will ich überhaupt nicht mehr zusammentreffen", verkündete der 57-Jährige Anfang dieser Woche in der hr-Sendung "Heimspiel". Im Fachmagazin "kicker" sagte er, mit Hoeneß habe er in dem Spiel überhaupt nichts zu tun, "wir treffen auf ganz andere Leute".
Hoeneß spekuliert über "Pulver im Kaffee"
Zu groß war Daums Enttäuschung, nachdem Hoeneß dessen Verpflichtung bei den Hessen auf "Pulver im Kaffee" von Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen zurückgeführt hatte. Mit dem süffisanten Kommentar in Anspielung auf Daums Kokain-Affäre im Jahr 2000 zog sich Hoeneß den geballten Zorn der Eintracht zu und muss sich nun auf einen ungemütlichen Empfang in der seit Wochen ausverkauften Frankfurter WM-Arena einrichten.
"Das habe ich gar nicht verstanden. Das war sehr flapsig von Uli Hoeneß. Auf solche Aussagen sollte er verzichten", kritisierte selbst Bruchhagen, der ansonsten das "sehr gute Verhältnis zu den Bayern" betonte.